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Luca tanzt leise

von Philipp Eichholtz

ab dem 19.1.2017 im Kino

PRESSE MATERIAL

"Der Film von Philipp Eichholtz erinnert in seiner erfrischend spontanen Erzählweise an das US-Mumblecore-Kino und berührt durch die Nähe der Darstellerin zu ihrer Figur."

**** (Cinema)

 

"Erneut gelingt Eichholtz das Kunststück, dass sich alles verdammt echt anfühlt. Ein kleiner Film voller Charme und Empathie. Wunderbar".

(Zitty)

 

"Martina Schöne-Radunski und Hans-Heinrich Hardt entwickeln sich zum Dreamteam: Sie agieren mit einer Natürlichkeit, die extrem gute Laune macht und dennoch die Schattenseiten nicht ausspart." (tip)

 

"Schöne-Radunskis faszinierende Mimik ist es, die den Film letztendlich trägt. (Zeit online)

 

"Eichholtz ist ein außergewöhnlicher Film gelungen. In seiner Form bescheiden, in seiner Aussage immer ehrlich geht er vor allem sehr menschlich mit seinen Figuren um.

(filmportal.de)

 

 "Luca tanzt leise" ist ein kleines, deutsches Filmkunststück, von denen es nicht so viele gibt. Bitte – mehr davon. (Prisma)

 

"Regisseur Philipp Eichholtz hat einen leichten und humorvollen Berlin-Film gedreht, mit viel Improvisation und einer herausragenden Hauptdarstellerin (Martina Schöne-Radunski)."

(dRadio Kultur)

 

"Der Film lebt durch klare Bilder und den Charakteren. Von der schlagkräftigen Oma, die ihre Enkelin Luca in Schutz nimmt vor ihrer Mutter und sie aufbaut und von dem verlässlichen Kurt, der mit seinem stumpfen Humor für Witz sorgt. Martina Schöne-Radunski gestaltet ihre Rolle als sensible Luca sehr liebevoll."

(Sarländischer Rundfunk)

 

"Überhaupt Kurt, gespielt von Hans-Heinrich Hardt. Der schnoddrige Ur-Berliner, der natürlich mit echter Berliner Schnauze ausgestattet ist und liebend gern an alten Autos herum schraubt, hat einen Großteil der Lacher auf seiner Seite. Ein weiterer Grund, weshalb der Film, der nur 70 Minuten lang ist, auf emotionaler Ebene so gut funktioniert, ist seine musikalische Untermalung."

(Programmkino)

 

"Die Szenen sind präzise, der Ton ist perfekt, und dem Schnitt sieht man Philipp Eichholtz' Ausbildung als Cutter an. Und doch bezieht der Film einen Teil seiner Wahrhaftigkeit aus der Mumblecore-Tradition. Dokumentarische Elemente und Improvisation wirken gegen die Schwerfälligkeit des »ernsten Filmemachens«. Nach dem amerikanischen Vorbild eröffnet die Reduktion die Möglichkeit, einen Schritt weiter zugehen." (epd)

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und ungewöhnliche Independent-Filme

aus der Hauptstadt.

 

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LUCA TANZT LEISE

 

Luca will nach dunklen Jahren der Depression das Abi schaffen. Ihr kleiner Hund Mata hilft ihr, Motivation und Lebensfreude zu finden. Damit es nicht an Mathe scheitert, schließt Luca mit Kurt einen Deal: Englisch gegen Mathe. Er wird zum verlässlichen Freund, auch, wenn es richtig schlimm kommt für Luca.

 

 

Wann gelingt es eigentlich, dieses „Leben“? Wenn man Mathe versteht und das Abi schafft? Wenn man weiß, wie man sich krankschreiben lässt, um die Prüfungen zu verschieben? Wenn man den richtigen Typen findet, der einen liebt und begehrt – und der kein Arschloch ist ?

 

 

Luca weiß ziemlich gut, wie das ist, wenn Aufstehen, Essen, Anziehen einfach nicht funktionieren. Es gab zehn dunkle Jahre in ihrem Leben. Nun hat sie einen kleinen Hund, Mata, gerettet aus einer Tötungsstation in Bulgarien. Für den steht sie auf und geht raus. Und versucht es mit dem Abitur im zweiten Bildungsweg.

 

 

Damit es nicht an Mathe scheitert, schließt Luca mit ihrem Sitznachbarn Kurt einen Deal: Sie hilft ihm mit Englisch. Dafür erklärt er ihr Mathe. Außerdem ist er ein verlässlicher Freund. Etwa, wenn wieder dieser aggressive Typ an ihrer Tür klingelt. Und erst recht, wenn es richtig schlimm kommt für Luca. Ihr Leben leben, das kann aber nur sie selbst.

 

 

Regiekommentar Philipp Eichholtz

 

Dieser Film ist ein kleiner Liebesbrief an all diejenigen, deren größter Kampf es ist, jeden Tag überhaupt aufzustehen. Für Menschen die ihre ganze Kraft dafür brauchen, die kleinen alltäglichen Dinge im Leben zu schaffen. Dinge die viele von uns ohne Probleme nebenbei erledigen, wie einkaufen, Körperpflege oder Termine einhalten.

 

Deren großer Traum es ist, „normal“ zu funktionieren.

Ein Traum der für Außenstehende banal und unspektakulär klingt, doch für die betreffenden Personen ein großer Kampf ist. Auch meine Filmfigur Luca, lebt in der ständigen Gefahr mit einem Rückfall in die Bewegungslosigkeit, die all das zerstören würde, wofür sie die letzten Jahre so hart gekämpft hat.

 

Nach meinem ersten Film "Liebe mich!" war ich in der Entwicklung meines zweiten Films. Mitten in der Entwicklung, im April 2015 passierte etwas in meinem direkten Umfeld, was mich so bewegt hat, das ich meine Arbeit an dem Buch unterbrechen musste. Ich fand keine Ruhe und streifte tagelang ziellos durch meine Wohnung. Mir wurde klar, das ich diese Erlebnisse und meine Gedanken kanalisieren muss. An einem Sonntag dann, setzte ich mich an meinen Küchentisch und fing an zu schreiben. Drei Tage später hatte ich auf 7 Seiten 34 Szenen, eine Geschichte die ich unbedingt erzählen musste.

 

Mit diesem kleinen Drehbuch unterm Arm, traf ich mich mit Martina auf einen 1€ Filterkaffee an einer U-bahn Station. Ich kannte sie nicht persönlich, war aber ein großer Fan ihrer Arbeit. Sie las die sieben Seiten in meiner Gegenwart und sagte danach für die Rolle der Luca zu. Drei Wochen später war der erste Drehtag.

Regie

Philipp Eichholtz

 

Darsteller

Martina Schöne-Radunski,

Hans-Heinrich Hardt,

Sebastian Fräsdorf,

Claudia Jacob,

Ruth Bickelhaupt,

Deleila Piasko,

Tobias Borchers

 

Produktion

Von Oma gefördert

Koproduktion Hildebrandt Film

 

Verleih

daredo media

 

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